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Zwei-Wochen-Arbeitsplan (Woche A/B) einrichten – Wechselnde Wochenpläne im 14-Tage-Rhythmus

Viele Salons arbeiten mit wechselnden Wochenplänen — z. B. Samstagsdienst nur jede zweite Woche, dafür ein freier Tag unter der Woche. Genau dafür gibt es im Mitarbeiter-Editor den 14-Tage-Wechsel: Sie hinterlegen zwei unterschiedliche Wochenpläne (Woche A und Woche B), die sich automatisch abwechseln. Soll-Stunden, Arbeitszeitkonto, Feiertagsgutschriften und Urlaubstage rechnen dann mit dem jeweils gültigen Plan.

Arbeitszeitplan mit aktiviertem 14-Tage-Wechsel: Startdatum Woche A und Wochen-Umschalter
Woche A im Beispiel: Montag frei, dafür Samstagsdienst. Oben der Arbeitsrhythmus mit Startdatum.

So richten Sie den Zwei-Wochen-Plan ein

1

Arbeitszeitplan öffnen

Gehen Sie zu Team & Zeit → Mitarbeiter, öffnen Sie die Akte des Mitarbeiters und wählen Sie den Bereich Arbeitszeiten (Wochenarbeitsplan).

2

Arbeitsrhythmus umstellen

Stellen Sie oben den Arbeitsrhythmus von „Jede Woche gleich" auf „14-Tage-Wechsel" um. Der bisherige Wochenplan wird dabei automatisch als Ausgangspunkt in Woche A und Woche B kopiert — Sie müssen nur noch die Unterschiede anpassen.

3

Startdatum Woche A setzen

Wählen Sie im Feld „Startdatum Woche A" den Montag einer Woche, in der Woche A gilt. Ab diesem Bezugspunkt wechselt das System automatisch alle 7 Tage zwischen Woche A und Woche B — dauerhaft, ohne dass Sie etwas nachpflegen müssen.

4

Woche A und Woche B pflegen

Über den Umschalter Woche A / Woche B wechseln Sie zwischen den beiden Plänen. Pro Wochentag klicken Sie auf den Status (Geöffnet / Geschlossen) und tragen bei geöffneten Tagen die Zeiten Von und Bis ein.

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Speichern

Klicken Sie auf „Arbeitszeiten speichern". Damit werden beide Wochenpläne, der Rhythmus und das Startdatum gesichert. Die Änderung wird im Aktivitätslog protokolliert („Arbeitszeitsoll geändert für …").

Wochenplan Woche B mit geöffnetem Montag im Vergleich zu Woche A
Woche B im selben Beispiel: hier ist der Montag geöffnet — der Samstag bleibt frei.

Wichtig: Ohne Startdatum keine Rotation

Der Wechsel zwischen Woche A und Woche B greift nur, wenn ein Startdatum Woche A hinterlegt ist. Fehlt es, rechnet das System im einfachen Modus weiter — es gilt dann faktisch jede Woche der Plan von Woche A. Prüfen Sie das Feld daher immer, bevor Sie speichern.

So berechnet das System das Soll

  • Wochen-Zuordnung ab dem Startdatum

    Ausgehend vom Montag der Startdatum-Woche zählt das System die Wochen: gerade Wochenabstände sind Woche A, ungerade Woche B. Das funktioniert auch rückwirkend und beliebig weit in die Zukunft.

  • Monats-Soll Tag für Tag

    Für das Arbeitszeitkonto geht das System jeden Kalendertag des Monats durch, ermittelt den gültigen Wochentyp (A oder B) und summiert bei geöffneten Tagen die Spanne Bis − Von als Tages-Soll. Geschlossene Tage zählen 0 Stunden.

  • Feiertage folgen dem Wochentyp

    Automatische Feiertagsgutschriften entstehen nur an Tagen, an denen der Mitarbeiter laut dem jeweils gültigen Wochenplan gearbeitet hätte — und zwar mit genau den Stunden dieses Wochentyps. Fällt ein Feiertag in Woche A auf den freien Montag, gibt es keine Gutschrift.

  • Urlaubstage werden automatisch neu gezählt

    Nach dem Speichern eines geänderten Plans berechnet das System die Urlaubstage aller offenen sowie zukünftigen genehmigten Urlaubsanträge automatisch neu — freie Tage laut Woche A/B verbrauchen keinen Urlaub. Bereits begonnene oder vergangene Anträge und manuell überschriebene Tageszahlen bleiben unverändert.

Worauf Sie beim Arbeitszeitkonto achten sollten

Das Arbeitszeitkonto (Team & Zeit → Arbeitszeitkonto) stellt jedem Monat das Soll aus dem Wochenplan gegenüber: Saldo = Ist-Stunden + neutrale Stunden (Urlaub, Krankheit, Feiertag) − Soll. Bei einem Zwei-Wochen-Plan schwankt das Monats-Soll dadurch von Monat zu Monat — je nachdem, wie viele A- und B-Wochen in den Monat fallen. Das ist korrekt und kein Fehler.

Von/Bis ist die Soll-Arbeitszeit — ohne Pausen

Das Soll ergibt sich aus der Spanne Bis − Von, ohne Pausenabzug. Die Ist-Stunden aus der Zeiterfassung werden dagegen abzüglich Pausen gerechnet. Tragen Sie die Zeiten deshalb so ein, dass die Spanne der tatsächlich geschuldeten Arbeitszeit entspricht (z. B. 09:00–17:00 für einen 8-Stunden-Tag — die Mittagspause verlängert dann den realen Arbeitstag, nicht das Soll).

Tipp: Zurückschalten übernimmt Woche A

Stellen Sie den Arbeitsrhythmus wieder auf „Jede Woche gleich" um, wird Woche A als neuer Einheitsplan übernommen — Woche B wird beim Speichern verworfen. Prüfen Sie vorher, ob Woche A dem gewünschten Dauerplan entspricht.

Hinweis zu Berechtigungen: Arbeitszeitpläne von Mitarbeitern können nur Personen mit dem Recht zur Mitarbeiterverwaltung (oder Einstellungsverwaltung) speichern. Ist gar kein individueller Plan hinterlegt, rechnet das System ersatzweise mit Montag–Freitag und den Sollstunden pro Tag aus den App-Einstellungen der Mitarbeiterakte.

← Zur Übersicht Zuletzt aktualisiert: 11.07.2026